Kontakt Sitemap Impressum
 Aktuell
Tarifpolitik
ME Saar
 Leistungen
 Archiv
Aktuelle Meldungen
ERA
Auszug aus Jahresbericht
Moderne Tarifpolitik
Tarifpolitisches Lexikon
 
  Kannegiesser: Im Abschwung höchste Forderung seit 16 Jahren zu stellen, ist leichtfertig

Gesamtmetall
  09.09.2008 IG Metall soll sich ohne Mobilisierungspolemik um eine realistische Lösung bemühen - Kühler Kopf statt Gefühle und Erwartungen - Arbeitgeber wollen ihre Belegschaften halten

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat die Empfehlung des IG Metall Vorstandes in Frankfurt kritisiert, in der Tarifrunde 2009 Einkommensverbesserungen von sieben bis acht Prozent zu fordern. "Wir befinden uns in einem konjunkturellen Umbruch – anders als noch zu Beginn dieses Jahres. Speziell in einer solchen Phase spalten unvernünftig hohe Forderungen und erst recht Abschlüsse unsere Belegschaften und unsere Unternehmen", erklärte Gesamtmetallpräsident Martin Kannegiesser.

Er forderte die IG Metall auf, rasch eine realistische Lösung zu finden, die die Interessen beider Seiten zu einem fairen Ausgleich bringe, ohne die M+E Industrie als wichtigste volkswirtschaftliche Kraftquelle zu schwächen. "Das wird ein echter Balanceakt, dem wir uns nicht verweigern werden", sagte Kannegiesser.

Die in den zurückliegenden Jahren unter großen Anstrengungen gemeinsam erarbeiteten Weltmarkt-Anteile der Betriebe und der enorme Beschäftigungsaufbau von 234.000 neuen Arbeitsplätzen in rund zwei Jahren dürften nicht leichtsinnig aufs Spiel gesetzt werden, mahnte der Gesamtmetallpräsident. "Wir wollen unsere Belegschaften auch durch die Täler bringen. Das geht nur mit einem realistischen Tarifabschluss, der keine übermäßige Kostenbelastung zementiert und dadurch unsere Weltmarktfähigkeit wieder verschlechtert."

"Wir müssen fern von ständiger Mobilisierungspolemik eine Lösung finden, die wirtschaftliche Erfolge berücksichtigt, aber die Lohnkostenentwicklung an einer soliden Grundlinie orientiert. Jetzt die höchste Forderung der letzten 16 Jahre zu stellen, ist Unvernunft und bringt die Akzeptanz unseres Lohnfindungssystems in Gefahr", sagte Kannegiesser.

Die Prognosen der Gewerkschaft, wonach sich das Wachstum der Metall- und Elektro-Industrie 2009 zwar abschwächen, aber immer noch vier bis fünf Prozent betragen werde, entbehrten jeder Grundlage. "Wir können froh sein, wenn wir im nächsten Jahr überhaupt wachsen. Im Jahresmittel werden wir eher unter als über der Null-Linie liegen".

"Unternehmer und Belegschaften haben gerade in diesen Zeiten Gefühle und Erwartungen. Gerade dann aber müssen wir kühlen Kopf bewahren und uns nicht in eine Tarifrunde überwiegend der Gefühle treiben lassen", meinte Kannegiesser. Die IG Metall begründe nur etwa die Hälfte ihrer Forderungen mit den von ihr interpretierten Fakten, die andere Hälfte mit Gefühlen. Bei einem solchen Vorhaltewinkel müsse der Schuss daneben gehen.

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall ist der Dachverband von insgesamt 22 Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie, in denen 6.300 Unternehmen mit mehr als 2 Millionen Beschäftigten Mitglied sind.

zurück
     
Extranet - verbandsinfo-saar.de

Der Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2010 in der Rubrik Serious Games - die ExperiMINTe von den M+E-Arbeitgebern.

Informationsvideo
Miniphänomenta unterwegs
im Saarland!


Standort-Kampagne Saarland
Das Unternehmen Saarland stellt seinen Geschäftsbericht vor!



Die Stiftung unseres Verbandes ME Saar

Qualifizierung in der Metall- und Elektroindustrie
Die Datenbank stellt die vielfältigen Qualifizierungs-Projekte der M+E-Verbände vor.

Link zur MetallRente
Das gemeinsame Versor- gungswerk von Gesamtmetall und IG Metall

Link zu ME-Berufe-Info
Alles zur Berufsausbildung in der Metall- und Elektro- industrie

Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände
Spitzenverband der Saarländischen Wirtschaft

Unternehmensverband Saarland

Das Reformportal
Das Reformportal der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Wirtschaftsjunioren Saarland
Verband junger Unternehmer und Führungskräfte im Saarland

Synergie Kunst und Wirtschaft
In der Zeit vom 19. August 2010 bis zum 15. Oktober 2010 stellt der Künstler Christoph Menger seine Werke unter dem Motto "Abfall" einmal anders!

Erst bei näherer Betrachtung erkennt oder besser erahnt der Kunstinteressierte das eigentliche Ursprungsmaterial des Kunstwerkes: Die Dose

Die Ausstellung ist Dienstags bis Freitags von 14.00 - 16.00 Uhr geöffnet.

 

2004 © ME Saar