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4. Tarifverhandlung in M+E Mitte: Arbeitgeber sehen IG Metall am Zug
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IG Metall lehnt Absenkung der Forderung erneut ab
26.04.2007
Saarbrücken / Mörfelden. Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie haben die Arbeitgeber von M+E Mitte die IG Metall aufgefordert, sich zu bewegen. Denn seit der 2. Tarifverhandlung liege ein substanzieller Arbeitgeber-Lösungsvorschlag von 3 Prozent einschließlich eines Konjunkturbonus von 0,5 Prozent auf dem Tisch. „Wir müssen jetzt auf den Punkt kommen. Statt wie bisher nur mit Verweigerung und Mehrforderungen darauf zu reagieren. Dann kann die Gewerkschaft Bewegung in die Verhandlung bringen“, sagte Dr. Eduard Kulenkamp, Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft M+E Mitte (Hessen, Pfalz, Rheinland-Rheinhessen und Saarland) mit rund 410.000 Beschäftigten in diesem Industriezweig. Damit es weitergehe, müsse die IG Metall jedoch klar sagen, welche Wege sie in welcher Form mit zu gehen bereit sei.
Die Betriebe bräuchten eine klare Basis für ihre weiteren Personal- und Investitionsentscheidungen. Säbelrasseln und mit Warnstreiks drohen bringe nichts voran. Natürlich seien die Betriebe von Warnstreiks in der aktuell guten Lage besonders getroffen, könnten bei gut ausgelasteten Kapazitäten Produktionsstörungen später kaum mehr aufarbeiten. Aber es ist das klare Ziel der Arbeitgeber, auch in dieser Tarifrunde mehr betriebliche Spielraume zu erhalten.
Ein neuer Termin wurde zunächst noch nicht vereinbart.
Rückfragen bitte an Martin Schlechter Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes e.V. – ME Saar Tel.: 0681 / 9 54 34-45, Fax: -75, E-Mail: schlechter@mesaar.de Harthweg 15, 66119 Saarbrücken zurück
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