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Metall-Arbeitgeber: Die IG Metall soll sich bewegen!
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24.03.2006
Mit Verärgerung haben die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes auf die Vorwürfe des IG Metall-Bezirksleiters Schild und seiner saarländischen Bevollmächtigten reagiert.
„Wir wollen die Arbeit in Deutschland halten, die IG Metall hält aber unbeweglich ihre Forderungen hoch. Es ist einfach nicht wahr, dass die Verhandlungen keine Angebote und kein Bemühen der Arbeitgeberseite um eine Lösung enthalten hätten“, sagte Walter Koch, Präsident ME Saar.
Zu ernsthaften Verhandlungen gehöre aber, dass auch die andere Seite sich bewegt. „Das konnten wir nicht feststellen. Im Gegenteil: Mit Demos, Sprüchen und Unwahrheiten wollen Schild und Co. ihre Mitglieder zu Wut und Provokationen anstiften, um die längst beschlossenen Warnstreiks zu rechtfertigen“.
So beharre die IG Metall unverändert auf ihrer Kernforderung von 5 % mehr Lohn. Dazu die Arbeitgeber: Die haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt! Eine solche Belastung der Betriebe ist beschäftigungsfeindlich, weil die Firmen darauf mit Rationalisierung reagieren müssen. Außerdem wirft sie Deutschland im weltweiten Wettbewerb um Investitionen und damit neue Arbeitsplätze zurück. „Jeder Arbeitnehmer weiß doch, welche enormen Anstrengungen die Betriebe heute machen müssen, um die Arbeit in Deutschland zu halten“, so Koch. „Wir haben angeboten, die Löhne im Rahmen der Trendrate der gesamtwirtschaftlichen Produktivität anzuheben. Mehr vernichtet Arbeitsplätze. Deshalb muß die IG Metall sich jetzt bewegen“.
Es sei auch falsch, dass man nicht über die Fortsetzung der vermögenswirksamen Leistungen verhandele. Diese könnten in einen Rentenbaustein umgewandelt werden, was auch die IG Metall für grundsätzlich richtig halte. Dies müsse aber beim Prozentsatz der Lohnerhöhung berücksichtigt werden.
Die Forderung der IG Metall auf einen Qualifizierungstarifvertrag sei von dieser noch gar nicht präzisiert worden. Die Unternehmen können deshalb gar nicht wissen, welche Kostenbelastung man ihnen da noch zusätzlich zumuten will.
Koch: „Ein durchsichtiges Spiel! Die IG Metall hat am Montag, den 27.03.2006, Gelegenheit, Lösungsvorschläge zu unterbreiten“ zurück
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